Aktuelle Informationen                                                  

Frau Bräuer für 25-jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst geehrt                                                                                                 15.03.2010

Im Namen des Abwasserzweckverbandes Breisgauer Bucht gratulierten die Geschäftsführer, Herr Hünting und Herr Rößler,

Frau Elvira Bräuer zu ihrem 25-jährigen Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst.

Frau Bräuer ist seit dem 15.02.1985 im Labor des Klärwerks in Forchheim tätig. Durch ihre qualifizierte und motivierte

Arbeit hat Frau Bräuer mit dazu beigetragen, dass der Name des Abwasserzweckverbandes über die Region hinaus bekannt ist

und für seine Arbeit allgemein hoch gelobt wird. 

In einer Feierstunde überreichte die Geschäftsführung eine Dankesurkunde und ein Präsent.

 

                    

 

 

 

 

 

 

Herr Wirbel für 25-jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst geehrt                                                                                                 18.05.2009

 

Im Namen des Abwasserzweckverbandes Breisgauer Bucht gratulierten die Geschäftsführer, Herr Hünting und Herr Rößler, Herrn Thomas Wirbel zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst.

Herr Wirbel ist seit 1996 in der Geschäftsstelle in Freiburg tätig. Er leistet mit seiner qualifizierten und motivierten Arbeit als Bautechniker in der Kanalunterhaltungsabteilung

einen wichtigen Beitrag zum Betrieb und der Unterhaltung des 140 km langen Verbandskanalnetzes. Zudem unterstützt er verschiedene Mitgliedsgemeinden bei der Überprüfung und Sanierung von Ortskanälen. 

In einer Feierstunde überreichte die Geschäftsführung eine Dankesurkunde und ein Präsent.

 

 

 

 

Investitionen geklärt (Auszug aus der Badischen Zeitung vom 15.12.08)

FORCHHEIM. Die Umlagen für den Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht sollen bis 2012 stabil und unter der Grenze von 14 Millionen Euro bleiben. Dies war das wichtigste Ergebnis der Verbandsversammlung.

 

Der Wirtschaftsplan für 2009 sieht weitere Investitionen für den Erhalt der Kläranlage vor. Das Jahr 2007 schloss beim AZV Breisgauer Bucht mit dem besten Ergebnis in den vergangenen zehn Jahren, sagte der kaufmännische Geschäftsführer Erwin Rößler. Die Verbandsmitglieder profitieren davon: Rund 670.000 Euro aus der Verbandsumlage, die bei insgesamt 13,3 Millionen Euro lag, wurden an die Gemeinden zurückerstattet.

Auch 2008 verlief für den Verband erfolgreich, für 2009 sei der Verband gut aufgestellt, sagte der Verbandsvorsitzende Otto Neideck (Freiburg). Ziel sei es, die Verbandsumlage stabil zu halten. Für 2008 ist sie mit 13,7 Millionen angesetzt, im Wirtschaftsplan für 2009 mit 13,6 Millionen Euro. Bis 2012 soll sie unter 14 Millionen Euro bleiben, lautet die Vorgabe in der mittelfristigen Finanzplanung.

Die Leistungsfähigkeit der Anlage wurde als "uneingeschränkt stabil" bezeichnet. Damit das so bleibt, sind weitere Investitionen in Bausubstanz und technische Anlagen nötig. 2007 und 2008 kam einiges zusammen: 2,8 Millionen Euro sind in die Generalsanierung der Rechenanlage geflossen. Die Arbeiten sollen bis Mitte 2009 abgeschlossen werden.

Die Betonsanierung im Inneren der Gebäude ist beendet. Draußen geht sie weiter. 600.000 Euro wurden in die Betonsanierung des Rohwasserpumpwerks investiert, dessen Sanierung noch läuft.

Rund eine Million Euro gab der Verband für die Optimierung der Gasverstromung aus. 4000 Euro pro Tag beträgt der Wert der Gaserzeugung. 40 Prozent des benötigten Stroms werden selbst erzeugt.

Für 2009 sind Investitionen von knapp drei Millionen Euro eingeplant. Im Gegensatz zu 2008, in dem der Verband ohne Kredite auskam, werden die Investitionen 2009 mit einer Kreditaufnahme von 2,8 Millionen finanziert. Der größte Teil mit 2,1 Millionen Euro geht in die Erneuerung der Technik, die seit 1980 in Betrieb ist. Knapp 300.000 Euro sind für Verbesserungen am Kanalnetz im Freiburger Raum vorgesehen.

Wie der AZV Breisgauer Bucht im Vergleich mit anderen Anlagen abschneidet, machte Geschäftsführer Bernd Hünting anhand eines Leistungsvergleichs von 77 Teilnehmern deutlich: "Die Reinigungsleistung ist sehr gut, aber nicht Spitze", das Preis-Leistungsverhältnis dagegen "super". Mit 13,3 Euro pro Einwohner lag der AZV 50 Prozent günstiger als der Durchschnitt und 20 Prozent günstiger als die großen Kläranlagenbetreiber der Vergleichsstudie. Die Verbandsversammlung stimmte dem Jahresabschluss 2007 zu und beschloss einstimmig den Wirtschaftsplan 2009. Die Mitglieder besichtigten dann das Großklärwerk mit besonderem Augenmerk auf Saniertes und jener Teile, die zur Sanierung anstehen.

 

Geschäftsführung ehrt Mitarbeiter für 25-jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst                                            29.10.08

 Im Namen des Abwasserzweckverbandes Breisgauer Bucht gratulierten die Geschäftsführer, Herr Hünting und Herr Rößler, Herrn Heinz Ackermann zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst. 

Herr Ackermann ist seit dem 01.11.1984 beim Abwasserzweckverband beschäftigt. Zunächst in der Kanalunterhaltung und der Zentrale Leitwarte tätig, ist Herr Ackermann seit einigen Jahren für den Betrieb der Sandfilteranlage verantwortlich. Durch seine qualifizierte und motivierte Arbeit hat er mit dazu beigetragen, dass der Name des Abwasserzweckverbandes über die Region hinaus bekannt ist und für seine Arbeit allgemein hoch gelobt wird. 

In einer Feierstunde wurde dem Dienstjubilar durch die Geschäftsführung eine Dankesurkunde und ein Präsent überreicht.

 

 Von links nach rechts: Herr Rößler, Herr Ackermann, Herr Hünting

 

Bericht aus der badischen Zeitung vom 12.06.2008                                 

 

Erster Geschäftsführer Dipl.-Ing. Bernd Hünting feiert 25-jähriges Dienstjubiläum                                03.03.2008

 Der Erste Geschäftsführer des Abwasserzweckverbandes Breisgauer Bucht konnte am 01.01.2008 sein 25-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst feiern.

Im Rahmen einer Verwaltungsratssitzung gratulierte der Verbandsvorsitzende, Erster Bürgermeister Otto Neideck, und überreichte die Dankesurkunde und ein Präsent. „Herr Hünting trägt durch seine überaus engagierte, vorausschauende und kostenbewusste Arbeitsweise maßgeblich zum Erfolg des Abwasserzweckverbandes Breisgauer Bucht bei“, lobte der Verbandsvorsitzende dessen Arbeit für den Verband. 

Herr Hünting ist nach seinem Bauingenieur-Studium an der TH Aachen im April 1986 in den höheren technischen Verwaltungsdienst eingetreten. Nach den Stationen beim Amt für Wasserwirtschaft und Bodenschutz in Offenburg und als Referent beim Regierungspräsidium in Freiburg trat Herr Hünting am 01. November 1997 zunächst als Technischer Geschäftsführer in die Dienste des Abwasserzweckverbandes Breisgauer Bucht. Zum 01. Januar 2000 wurde der Jubilar zum Ersten Geschäftsführer bestellt.

                                                           

 

 

40 Jahre Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht                                      18.12.2006

Auszug aus der Badischen Zeitung vom 14.12.2006

Ein Beispiel für eine gelungene Kooperation Abo

40 Jahre Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht: 29 Gemeinden freuen sich über sauberes Wasser und niedrige Gebühren

Von unserer Mitarbeiterin Barbara Schmidt

FORCHHEIM/FREIBURG. Der Abwasserzweckverband (AZV) Breisgauer Bucht hat im Konzerthaus Freiburg sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Der Verband, dem 29 Städte und Gemeinden in der Region um Freiburg angehören, sei "ein Paradebeispiel für die interkommunale Zusammenarbeit" , lobte Regierungspräsident Sven von Ungern-Sternberg in seinem Festvortrag.

Der Verbandsvorsitzende, Freiburgs Baubürgermeister Matthias Schmelas, konnte zu der Feier im Runden Saal auch die Landräte Jochen Glaeser (Breisgau-Hochschwarzwald), Hanno Hurth (Emmendingen) und viele Bürgermeister sowie Stadt- und Gemeinderäte begrüßen.

Der AZV hat sich seit seiner Gründung am 15. Dezember 1966 zum größten Zweckverband seiner Art in Baden-Württemberg entwickelt. Sein Gebiet ist rund 500 Quadratkilometer groß. Seine Abwässer fließen durch das etwa 150 Kilometer lange Kanalnetz zur Kläranlage in Forchheim. In der Anlage, die der AZV vor drei Jahrzehnten gebaut hat und seither laufend verbessert, wird das Wasser gereinigt.

Dass die Gemeinden ihr Schmutzwasser nicht mehr selbst entsorgen, war vor 1966 nicht selbstverständlich. "Da musste viel Überzeugungsarbeit geleistet werden" , sagte Schmelas. Der Zweckverband wollte diese Aufgabe für die Gemeinden erledigen, ohne dass die Kommunen dafür ihre Eigenständigkeit aufgeben. Dennoch war das Konzept umstritten. "Es gab erbitterte Auseinandersetzungen" , erzählte Ungern-Sternberg, der in seiner Zeit als Bürgermeister in Freiburg dem AZV vorstand. Weitere Vorsitzende waren Bürgermeister Hermann Zens (Freiburg) und Werner Dammert (Horben). Noch in den frühen 60er-Jahren leiteten die meisten Gemeinden ihr Dreckwasser einfach nur ab, die Wasserreinigung war "bestenfalls auf Vorkriegsniveau" , so Ungern-Sternberg. Die vorhandenen Klärwerke waren überlastet. Dem entsprechend schmutzig waren die Flüsse und Seen. Im Raum Freiburg waren vor allem Dreisam, Elz und Glotter in laut Schmelas "teilweise Besorgnis erregendem Zustand" . Frischer wurde das Wasser erst mit der neuen Kläranlage: Die Wasserwerte "verbesserten sich schlagartig" , so Schmelas, "heute haben wir durchgängig eine gute bis sehr gute Wasserqualität" . Der Verband hat bislang schon mehr als 200 Millionen Euro in das Klärwerk, die Kanäle, die drei Pumpwerke, die 27 Messstationen und die Geschäftsstelle mit Betriebshof investiert. Knapp ein Viertel davon hat das Land bezahlt. Die Gemeinden wurden ihr Abwasser so auf günstige Weise los, der Verband berechnet ihnen derzeit 68 Cent pro Kubikmeter. Davon haben auch die Bürger was, das wurde bei der Jubiläumsfeier gleich mehrfach betont.

"Alle werden in diesem Verband gleichwertig behandelt"

Sie zahlen durchschnittlich 1,50 Euro für den Kubikmeter — deutlich weniger, als anderswo im Land. Die Schwaben zum Beispiel müssen, so Ungern-Sternberg, "astronomisch hohe Abwassergebühren" zahlen, weil sie viele kleine Klärwerke unterhalten. Anders der AZV: "Wir haben die Kosten und die Qualität im Griff" , freute sich Schmelas.
Für die Landesregierung gratulierte Peter Fuhrmann, Abteilungsleiter im Umweltministerium. "Sie können stolz auf ihren Verband sein" , sagte er mit Blick auf die 40-jährige Erfolgsgeschichte und bescheinigte den Breisgauern "eine beispielhafte Weitsicht" , weil sie sich früh gegen eine Verwertung des Klärschlamms in der Landwirtschaft entschieden haben.
Der Schlamm, der aus dem Schmutzwasser gesiebt wird, wird in Forchheim getrocknet und thermisch verwertet. So liefert er auch Energie für das Klärwerk. Mittlerweile entsorgen hier auch andere Kläranlagen ihren Schlamm, laut Landrat Hurth neun aus dem Raum Emmendingen und zwei aus dem Kreis Breisgau-Hochschwarzwald. Die Anlage sei ein "Segen für Freiburg und das gesamte Umland" , sagte Hurth. Forchheims Bürgermeister Johann Gerber dankte dem AZV für die "außerordentlich gute Zusammenarbeit" . Seine Gemeinde hat damals 40 Hektar Wald verkauft, um Platz für das Klärwerk zu schaffen. Bürgermeister Franz-Josef Winterhalter aus Oberried lobte die gute Partnerschaft im Verband, in dem jede Gemeinde, ob groß oder klein, gleichwertig behandelt werde. Diese "funktionierende Solidargemeinschaft" stellte auch Ungern-Sternberg heraus: Die Konflikte zwischen Stadt und Umland würden in den Verband nicht hineingetragen. Schmelas, der den Verbandsvorsitz zum Januar, mit seinem Ausscheiden als Bürgermeister, abgeben wird, dankte für "die gelebte Solidarität" im AZV. Die Verbandsversammlung hat bereits Freiburgs Ersten Bürgermeister Otto Neideck als Nachfolger gewählt.

 

Ergänzung: 

Vor 40 Jahren, am 15.12.1966 wurde der Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht gegründet. 47 Mitgliedsgemeinden haben sich seinerzeit zusammengetan, um die im Verbandsgebiet anfallenden häuslichen, gewerblichen und industriellen Abwässer zu sammeln und in einer großen, modernen Verbandskläranlage in Forchheim zu reinigen. Zu dieser Zeit waren die Gewässer Dreisam, Elz und Glotter  durch die Einleitung schlecht oder gar nicht gereinigter Abwässer teilweise in besorgniserregendem Zustand. Die Errichtung einer Vielzahl von Einzel-Kläranlagen wurde langfristig nicht als sinnvoll angesehen. Unter diesen Randbedingungen wurde die große Verbandslösung entwickelt. 

Der Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht, der größte seiner Art in Baden-Württemberg, hat bis heute über 200 Mio. Euro in seine Anlagen investiert. Die Kläranlage mit 600.000 Einwohnerwerten wurde vor 26 Jahren, am 22.04.1980, in Betrieb genommen. Die 1. Ausbaustufe war auf mechanisch biologische Reinigung bemessen.

Aufgrund mehrfach sich verschärfender Grenzwerte zur Einleitung der gereinigten Abwässer und neuer Anforderungen im Bereich der Klärschlammentsorgung wurden folgende Anpassungen vorgenommen: 

1990-1992       Erweiterung auf die weitergehende Reinigung zur Nährstoffelimination von Stickstoff und Phosphor

1994-1996       Änderung der Schlammentwässerung und Bau der Klärschlammtrocknungsanlage

1997-2000       Erstellung der Flockungsfiltration

Die Reinigungsleistung der Kläranlage ist überdurchschnittlich. Der Leistungsvergleich kommunaler Kläranlagen weist nach, dass die Kläranlage Forchheim bei allen Parametern bessere Ablaufwerte aufweist als der Durchschnitt in Baden-Württemberg. Die Gewässerqualität im Einzugsbereich der Breisgauer Bucht hat sich nach Inbetriebnahme der Kläranlage entscheidend verbessert und ist durchgängig als gut bis sehr gut zu bezeichnen.

Es zeichnet den Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht aus, dass er seine Leistungen für die Mitgliedsgemeinden sehr kostengünstig erbringt. Die spezifischen Kosten für die überörtliche Ableitung und Reinigung der Abwässer liegen derzeit bei 0,68 Euro/m³ Abwasser. Dies trägt mit dazu bei, dass die Durchschnittsgebühren der Mitgliedsgemeinden weit unter dem Durchschnitt von Baden-Württemberg bzw. der Bundesrepublik Deutschland liegen.

Neben seiner Hauptaufgabe, der Abwasserreinigung, bietet der Zweckverband seinen Mitgliedsgemeinden auch Unterstützung bei der unter Qualitäts- und Kostenaspekten immer schwieriger zu erfüllenden Aufgabe der Ortsentwässerung an.

Der Verbandsvorsitzende, Herr Dr. Schmelas, stellte bei der Feierstunde anlässlich des 40-jährigen Bestehens fest: „Der Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht hat sich zu einem leistungsstarken, äußerst erfolgreichen Verband entwickelt. Die Gründung des Verbandes vor 40 Jahren war eine unglaublich wichtige und umweltpolitisch bedeutende Entscheidung, die zu einem vollen Erfolg wurde.“

Der Regierungspräsident, Herr Dr. von Ungern-Sternberg, bezeichnete den Abwasserzweckverband in seiner Festrede als Paradebeispiel gelungener kommunaler Zusammenarbeit und wünschte dem Verband weiterhin viel Erfolg bei allen künftig anstehenden Entscheidungen.

 

Superpreis vom Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht

Der Geschäftsführer des AZV Herr Hünting bei der Preisübergabe an die Klasse 4b mit der Klassenlehrerin Frau Seufert

 

26 Grundschüler der Johann-Peter-Hebel-Schule freuen sich auf einen Besuch im Europa Park Rust.

Die Klasse 4b der Johann-Peter-Hebel-Schule in Gundelfingen gewann den Klassen-Malwettbewerb mit dem Thema „Abwasser“ anlässlich des 40jährigen Bestehens des Abwasserzweckverbandes Breisgauer Bucht. Der 1. Preis ist ein Tagesbesuch im Europa Park Rust. "Die Freude bei unseren Schülern ist natürlich riesengroß", stellte der Fachlehrer Wolfgang Gierschner fest.

Der Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht wurde am 15.12.1966 gegründet, um mit einer regionalen Lösung die damals vorliegenden großen Abwasserprobleme und die damit verbundenen massiven Gewässerbelastungen zu lösen. Der Zweckverband hat die Aufgabe, die bei seinen Mitgliedsgemeinden anfallenden häuslichen und industriellen Abwässer zu sammeln und zentral in einer Verbandskläranlage zu reinigen. Mit Inbetriebnahme der Kläranlage im Jahre 1980 verbesserte sich die Gewässergüte im Einzugsgebiet des Verbandes schlagartig und kann heute durchgängig als gut bis sehr gut festgestellt werden.

Hauptbestandteil der Öffentlichkeitsarbeit des Zweckverbandes zu den Umweltschutzthemen Abwasser und Gewässerreinhaltung sind Führungen mit den unterschiedlichsten Gruppierungen auf der Kläranlage in Forchheim. "Bei diesen Führungen zeigt sich immer wieder, dass gerade die 3. und 4. Klässler der Grundschulen sehr interessiert bei der Sache sind, und durch ihre Aufgeschlossenheit und Begeisterungsfähigkeit viel von diesen Veranstaltungen mit nach Hause nehmen"; erläutete der AZV-Geschäftsführer Bernd Hünting.

Der Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht hatte sich daher entschlossen in seinem Jubiläumsjahr ein Malwettbewerb mit den 3. und 4. Klässlern der Grundschulen in seinem Verbandsgebiet umzusetzen. Das Thema "Wasser und Abwasser" ist in diesen Klassen auch Lehrgangsstoff.

Mit viel Fantasie nahmen die Kinder das Thema auf, brachten eigene Entwürfe und da eine Gemeinschaftsaufgabe gefordert war, einigte man sich nach langem Diskutieren auf einen Entwurf. Bei der Umsetzung setzte sich jeder einzelne Schüler mit großem Elan an die verschiedenen Teilaufgaben. Es wurde solange daran gearbeitet, bis jeder mit dem Werk zufrieden war. Stolz stellte man nun fest, dass sich der Einsatz wahrhaftig gelohnt hat. 

Die fünf besten Exponate werden gerahmt und im Vortragsraum auf der Kläranlage ausgestellt.

                 

                   1. Platz                                                                         2. Platz                                                                                    3. Platz

Klasse 4b JPH- Grundschule Gundelfingen          Klasse 3b Karoline- Kaspar-Grundschule Freiburg        Klasse 4c Johann-Peter-Hebel-Grundschule Gundelfingen

 

 

                                                                                                                                                                                                            20.10.2005

Abwasserzweckverband als erstes Abwasserunternehmen in Baden-Württemberg TSM zertifiziert

Der Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht (AZV) hat als erstes Abwasserunternehmen in Baden-Württemberg das Technische Sicherheitsmanagement, ein praxisorientiertes Qualitätsmanagementsystem, bestanden. Das TSM überprüft die Qualifikation und Organisation von Betreibern mit dem Ziel, eine Grundlage für eine sichere, zuverlässige, umweltgerechte und wirtschaftliche Abwasserbeseitigung im Sinne der gesetzlichen und technischen Regeln zu schaffen. „Mit der Umsetzung dieses im Gas- u. Wasserbereich schon häufig angewandten Managementsystems im Abwasserbereich übernimmt der AZV eine Vorreiterrolle im Land“, so Wolfgang Schanz Landesverbandsvorsitzender der DWA Baden-Württemberg – Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. – bei der Übergabe der Urkunde.

Kurz zuvor hat die Labormannschaft auf der Kläranlage in Forchheim mit einer 100% Trefferquote die vom Land Baden-Württemberg iniziierte qualitätsgesicherte Eigenkontrollprüfung bestanden. Ziel des Landes ist es, der Selbstüberwachung der Kläranlagen einen höheren Stellenwert zu verschaffen. Für den Geschäftführer des AZV, Bernd Hünting, ist damit festgelegt: „Mit dieser Qualifikation steht unsere betriebliche Eigenkontrolle der staatlichen Fremdüberwachung gleichberechtigt gegenüber.“

Der Verbandsvorsitzende, Freiburgs Baubürgermeister Dr. Matthias Schmelas, ergänzte zusammenfassend: „Diese beiden Zertifizierungen dokumentieren die Qualität und Kompetenz der Aufgabenwahrnehmung beim AZV Breisgauer Bucht und das zu Preisen, die am unteren Ende der Skala liegen.“

Die Umlagen beim AZV sind seit 10 Jahren auf anerkannt niedrigem Niveau. Die Abwassergebührenbelastung bei den Mitgliedsgemeinden ist um 30% niedriger als im Durchschnitt von Baden-Württemberg und sogar um 50% geringer als im Durchschnitt der Bundesrepublik Deutschland. Auch für die mittelfristige Finanzplanung sind keine Preisanpassungen vorgesehen.

Mit diesen Referenzen sieht sich der AZV auch gut aufgestellt für externe Dienstleistungen im Abwasserbereich. Verbandsvorsitzender Dr. Schmelas: „In Kooperation mit badenova stehen zwei starke regionale Partner den Kommunen zur Verfügung, um Abwasserdienstleistungen zu attraktiven Konditionen anzubieten.“

 
Übergabe des Zertifikats über die qualitätsgesicherte Eigenprüfung an den Laborleiter des Verbandes Herrn Dries    Übergabe der TSM Zertifizierungsurkunde durch den Landesverbandsvorsitzenden der DWA, Herrn Wolfgang Schanz an den Ersten Geschäftsführer des AZV, Herrn Bernd Hünting

 

 

Erhebungsbogen zur Aufstellung des Abwasserkatasters

An dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit den Erhebungsbogen zur Erstellung des Abwasserkatasters als Word-Dokument herunterzuladen. Klicken Sie dazu einfach auf das Dokument Erhebungsbogen.doc.

downloads/Erhebungsbogen.doc

 

25 Jahre Klärwerk Forchheim -Tag der offenen Tür am 04./05. Juni 2005 -               07.06.2005

 

Am Samstag, den 04. und am Sonntag, den 05. Juni hatte der Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Kläranlage in Forchheim zum Tag der offenen Tür eingeladen. Offiziell eröffnet wurde die Veranstaltung am Samstag um 13.00 Uhr mit anschließendem Fassanstich vom Verbandsvorsitzenden Herrn Baubürgermeister Dr. Matthias Schmelas und dem Forchheimer Bürgermeister Johann Gerber.  Der Betrieb auf der Kläranlage ging währenddessen selbstverständlich weiter, so konnten die Besuchergruppen einen echten Eindruck von der Arbeit im Klärwerk gewinnen. Über beide Tage herrschte reger Andrang auf dem Klärwerksgelände. Rund 3 bis 4000 Besucher wurden von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen durch die Anlagen geführt oder konnten sich an Info-Ständen über die Arbeit beim Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht informieren.      

Unterhalten wurden die Gäste über die zwei Tage von der Rathausmusik aus Freiburg, dem Musikverein aus Forchheim und den Glottertäler Musikanten. Die Bewirtung hatten die örtlichen Vereine aus Forchheim übernommen. Auch für ein umfangreiches Kinderprogramm war gesorgt. An dieser Stelle ein Dankeschön an alle Beteiligten, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Sie alle haben dazu beigetragen, der Öffentlichkeit ein positives Bild über die Arbeit beim Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht zu vermitteln.  

Hier noch einige Fotoimpressionen vom Tag der offenen Tür